Suchtprävention und systemisches Arbeiten
Suchtprävention und systemisches Arbeiten

Kundenstatements

Theodor-Heuss-Gymnasium Freiburg

Für unser Sucht- und Gewaltpräventionsprojekt für alle 9.Klassen am Theodor-Heuss-Gymnasium im Rahmen einer Extrawoche habe ich die
Zusammenarbeit mit Suusy als sehr angenehm empfunden. Die MitarbeiterInnen haben sich viel Zeit für Vorgespräche genommen, sodass wir ein individuelles Programm für unsere SchülerInnen erstellen konnten.

Die Durchführung des Projekts (pro Gruppe je ein
Suchtpräventions- und ein Gewaltpräventionsvormittag) verlief zuverlässig und
reibungslos und gefiel den Schülern sehr gut. So würden wir jederzeit wieder
gern mit Suusy zusammenarbeiten.

 

Deutsch- Französisches Gymnasium Freiburg

Suchtpräventionsprojekt "Ja, ich will...nicht!"

"Ja, ich will... nicht!" - Ja, was will ich denn nicht? Mich mit Drogen
und Alkohol oder anderen Dingen bedröhnen.
Diesen
Titel des neu gestarteten Interventionsprojektes entwarfen die Schüler der
achten und neunten Klasse gemeinsam. Durchgeführt wird es von Jeanette Piram, Diplompsychologin, Suchttherapeutin und Leiterin der Drogenhilfe Freiburg, und ihrer Kollegin Stefanie Harlacher, Diplomsozialpädagogin und Suchttherapeutin – die gemeinsam auch „Suusy“ betreiben, ein Büro für Suchtprävention und systemisches Arbeiten.


Wann und wie lange läuft das Projekt?

„Ja, ich will…nicht!“ dauert insgesamt sieben Einheiten pro Klasse, davon sind vier Einheiten in Klassenstufe 8 und drei Einheiten in Klassenstufe 9. Es läuft über
eine Gesamtdauer von zwei Schuljahren, um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu gewährleisten oder anders gesagt: damit man sich das alles besser merken kann und im Alltag auch was draus macht. Dabei nehmen deutsche und französische Schüler gemeinsam teil und können sich durch die Zusammenarbeit besser kennenlernen und sprachlich helfen.


Was machen wir im Projekt?

In der ersten Einheit gab es zunächst viele Informationen zu verschiedenen Suchtmitteln und die Entstehung einer Suchterkrankung. Um auch den rechtlichen Teil des Themas zu behandeln, wurden für die zweite
Einheit
ein französischer Zollbeamter und ein deutscher Polizeibeamter
eingeladen, die die Unterschiede der rechtlichen Grundlagen zwischen
Deutschland und Frankreich in Bezug auf Jugendschutz und Umgang mit
Jugendlichen, die Drogen konsumieren, erklärten und viele Fragen beantworteten.
Die nächste
- dritte - Einheit befasste sich mit dem Thema „Umgang mit Gefühlen“, denn das ist im Zusammenhang mit der Entstehung von Suchterkrankungen sehr wichtig.
Die vierte Einheit „Ich und meine Süchte“ wurde bereichert durch den Kunstunterricht: die Kunstlehrer erklärten sich bereit, das Thema Sucht über das Medium Kunst aufzugreifen. Die dabei entstandenen Gestaltungen wurden in der letzten Suchtpräventionseinheit des Schuljahres besprochen und reflektiert.

 

In der Klassenstufe neun – die durch den Neustart leider eine verkürzte Ausgabe des Projektes erlebten - gab es zum Abschluss einen direkten Austausch mit zwei
ehemaligen Drogenkonsumenten, die es seit einigen Jahren geschafft haben, ihre
Sucht zu überwinden. Durch die persönliche Begegnung und das Gespräch mit den Ex-Usern, die von sich und ihrem Leben erzählten, konnten einige das Thema Sucht ganz anders betrachten. Die Schüler der neunten Klassenstufe bekamen zum Projektabschluss eine Urkunde über ihre Teilnahme – die besonders für
Bewerbungen im sozialen Bereich, Praktika oder ähnliches hilfreich sein kann.
Ein kleines Geschenk als Symbol für Sicherheit, Halt und Schutz sowie als
Erinnerung an das Gelernte gab es zudem für alle.
 
Für die freundliche, positive und sehr entgegenkommende Zusammenarbeit mit den Direktoren, allen Lehrern sowie den beiden Polizisten und vor allem mit den
organisierenden Lehrerinnen Kristine Siebert und Caroline Lutz bedanken wir uns
herzlich. Wir freuen uns schon sehr auf die Evaluation und Weiterführung des
Projektes im Schuljahr 2012/2013!

 Aus dem Jahrbuch DFG Schuljahr 2011/2012